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Research

Emotionalität in der Wissenschaft – ein Thema für die Hochschuldidaktik?

Author:

Anja Centeno García

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Abstract

Emotionen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – das ist suspekt. Studierende lernen schon im ersten Semester, dass Objektivität im Arbeitsprozess die Grundkonstante der Wissenschaft darstellt. Wenn überhaupt, ist die eigene Gefühlslage der Wissenschaftler:innen maximal von anekdotischem Wert. Für die Emotionalität der Wissenschaftstreibenden gibt es in der Fachkommunikation kaum eine Sprache. Das betrifft auch andere Berufsfelder, in denen Studierende zukünftig tätig werden. Gleichzeitig unterstreichen aktuelle Befunde meist interdisziplinär ausgerichteter Forschungsarbeiten die Bedeutung und den Einfluss von Emotionen in professionellen Handlungskontexten. Die Fähigkeit zum Umgang mit Emotionalität ist daher eine wichtige Kompetenz. Wie können Studierende auf den professionellen Umgang mit Emotionen angemessen vorbereitet werden?
Hier setzt der Beitrag an. Ihm liegt eine interdisziplinär vergleichende Literaturanalyse zugrunde, mit deren Hilfe psychologische, linguistische und soziologische Zugänge zum Thema herausgearbeitet und zusammengeführt werden. Dabei soll den tridirektionalen Verbindungen zwischen Emotionalität, Sprache und sozialen Strukturen nachgegangen werden, um Potenziale sowie Anschlussstellen für hochschuldidaktische Konsequenzen aufzudecken und zur Diskussion zu stellen.
How to Cite: Centeno García, A., 2021. Emotionalität in der Wissenschaft – ein Thema für die Hochschuldidaktik?. die hochschullehre, pp.118–124. DOI: http://doi.org/10.3278/HSL2115W
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Veröffentlicht am 15 Apr 2021.
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